Archiv für März, 2014

Der Neue

Written by admin. Posted in Aktuelles

Wilfried Weniger ist der neue Pastor unserer Gemeinde. Wir freuen uns sehr darüber, dass er seinen Dienst in unserer Gemeinde antritt und wünschen ihm dafür Gottes reichen Segen.

Um ihn ein wenig kennen zu lernen, hier ein kleines Interview mit ihm:

1. Erzähl uns doch zunächst kurz etwas von dir. Wo und wann wurdest du geboren, wo bist du aufgewachsen, wie hat es dich ins Wittgensteiner Land verschlagen?
Ich bin ein „guter ´59ziger Jahrgang“ und am letzten Tag im Monat September ist mein Geburtstag. Aufgewachsen bin ich mit fünf Geschwistern in Hildesheim. Dort habe ich dann versucht die Schule zu meistern und eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Nachdem ich einige Jahre in dem Beruf gearbeitet und zwischendurch den Zivildienst im CVJM gemacht habe, reifte in mir der Gedanke in den hauptamtlichen Dienst für Gott zu gehen. So kam es dass ich im Herbst 1981 mit dem Studium am Theologischen Seminar (heute Hochschule) in Ewersbach und 1986 den Dienst als Pastor im BFeG begann. 2008 hat mich Gott ins Wittgensteiner Land berufen und nun bin ich auch im Siegerland tätig. Ich bin gespannt, was Gott hier so mit uns als Gemeinde vorhat. Nun hoffe ich, dass ich die nächsten Fragen kürzer beantworten kann…

2. Hast du Kinder? Haustiere?
Kinder – ja. Haustiere – nein. Also konkret. Wir, meine Frau Gudrun und ich, haben 3 erwachsene Kinder (zwei Töchter, einen Sohn). Unsere älteste Tochter ist verheiratet und so haben wir auch einen Schwiegersohn.

3. Wie startest du in den Tag?
Mal so, mal so, aber meistens ausgeruht. Manchmal kann ich mir auch ganz gut noch mal die Bettdecke über den Kopf ziehen.

3. Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit?
Das ist ganz unterschiedlich. Mal mit Fahrradfahren, Gartenarbeit, mit dem Motorrad durch die schöne Landschaft fahren, wenn Schnee liegt, dann habe ich auch mal einen Ausgleich im Skifahren… und sonst? Na ja, Samstagabend ist Sportschau-Zeit.

4. Welche Bücher hast du in der letzten Zeit gelesen?
So das eine oder andere… Zuletzt hat mich das Buch von Eric Metaxas „Bonhoeffer“ fasziniert. Es ist sehr gut von Metaxas 
recherchiert worden und das macht dieses Buch einfach spannend zu lesen oder zu hören.

5. Was wolltest du als Kind mal werden?
Pastor. Ehrlich. Meine Eltern haben mir später einmal gesagt, dass ich schon als kleines Kind, wenn wir mit der Familie spazieren gegangen sind, mich hinter z.B. Grabsteine gestellt habe und versuchte eine Predigt zu halten.

6. Warum bist du Pastor geworden?
Pastor geworden bin ich, weil ich immer mal wieder von Leuten darauf angesprochen wurde. Dann habe ich die Hinweise vor Gott im Gebet geprüft. Mir ist dann mehr und mehr deutlich geworden, dass Gott mich in seinem Dienst habe möchte. Puzzelteile fügten sich zusammen. Während des Studiums kamen in mir immer mal wieder Fragen auf und ich dachte, dass ich es nicht schaffen werde und doch hat Gott mit mir immer weiter gemacht.

7. Worin siehst du die Schwerpunkte in deiner Arbeit als Pastor? Was ist dein Ziel?
Die Schwerpunkte meiner Arbeit sehe ich in der Verkündigung und in seelsorglicher Begleitung von Menschen (wenn diese es wünschen). Mein Ziel ist es, dass Gemeinde Jesu sich auf den Weg macht, Schritte wagt, offen ist für jeden Menschen und den langen Atem der Liebe Gottes im Alltag in Wort und Tat lebt.

8. Gibt es Menschen, die dein Leben besonders beeinflusst haben oder es noch tun?
Das ist eine gute (in sich geschlossene) Frage und lässt sich klar mit einem JA beantworten.

9. Welche Bibelstelle gibt dir Kraft für den Alltag?
Für meinen Alltag sind es immer wieder neue Worte Gottes die mir Kraft, Halt und Zuversicht schenken. Für meinen Dienst als Pastor begleitet mich seit meinem Dienstantritt im BFeG das Wort aus 2. Timotheus 4, 2 („Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!“). Es wurde mir zum Abschluss meines Studiums in Ewersbach am 13.7.1986 gesagt und ich versuche mich seitdem daran zu orientieren.

Das Wort für Montag, 19. November 2018

An den Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Diese Botschaft kommt von dem, der zugleich der Erste und der Letzte ist, der tot war und nun wieder lebt.

Offenbarung 2,8

Wer wollte es wagen, die von Gott Auserwählten zu verurteilen? Keiner, denn Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod auferweckt worden und hat seinen Platz an Gottes rechter Seite eingenommen. Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein.

Römer 8,34